Es gibt Marken, die man mit Golf verbindet, ohne dass sie heute überhaupt noch Golfausrüstung herstellen. Nike ist die bekannteste davon. Wer heute nach neuen Nike Golfbällen sucht, wird enttäuscht: Es gibt keine mehr zu kaufen. Seit 2016 stellt Nike keine Golfbälle, Schläger und Bags mehr her. Was bleibt, sind die Bälle, die schon im Umlauf waren - und die werden von Jahr zu Jahr seltener.
Genau das macht unseren aktuellen Fund so besonders: TopBall hat eine neue Lieferung von Nike Golfbällen im Angebot, die wir - wie gewohnt - im beliebten 50er Set anbieten. Da der Markt für Nike Lakeballs aktuell praktisch leergefegt ist, ist das eine echte Gelegenheit für alle, die diese Bälle noch kennen und schätzen. Bevor es in den Shop geht, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte hinter dem Swoosh im Golfsport.
Vom Schuhkarton zum Golfplatz: Wie Nike überhaupt zum Golf kam
Nike wurde 1964 unter dem Namen "Blue Ribbon Sports" gegründet, damals wurden Laufschuhe buchstäblich aus dem Kofferraum eines Autos heraus verkauft. Erst 1971 kam der heute weltberühmte Name Nike dazu, benannt nach der griechischen Siegesgöttin. Aus dem kleinen Schuhhändler wurde in wenigen Jahrzehnten der grösste Sportartikelhersteller der Welt.
In den Golfsport stieg Nike vergleichsweise spät ein: 1984 brachte die Marke die ersten Golfschuhe auf den Markt. Bälle gab es lange keine - erst 1998 wagte sich Nike erstmals an eigene Golfbälle. Vier Jahre später, 2002, folgten dann Eisen, Wedges und ein Titan-Driver, und Nike Golf war als vollständiger Ausrüster etabliert.
Die grössten Golfer, die für Nike gespielt haben
Nikes Golf-Geschichte ist untrennbar mit einem Namen verbunden: Tiger Woods. Nike umwarb den Ausnahmegolfer bereits, als dieser noch Amateur war und mehrere Junior- und US-Amateur-Titel gewonnen hatte. Als Woods 1996 Profi wurde, unterschrieb er einen Vertrag über 40 Millionen US-Dollar für fünf Jahre - eine für damalige Verhältnisse gewaltige Summe. Die Partnerschaft wurde mehrfach verlängert, zuletzt 2013 für zehn Jahre und rund 200 Millionen US-Dollar. Insgesamt hielt die Zusammenarbeit 27 Jahre, bis Ende 2023 endgültig getrennte Wege eingeschlagen wurden.
Neben Tiger Woods standen weitere grosse Namen bei Nike unter Vertrag, unter anderem Rory McIlroy und Michelle Wie. Auch jüngere Spieler wie Brooks Koepka und Tony Finau unterschrieben erst kurz vor dem Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft bei Nike. Für sie kam die Entscheidung überraschend: Sie mussten sich innerhalb kürzester Zeit nach neuen Schläger- und Ballherstellern umsehen.
Wieso Nike keine Golfbälle mehr produziert
Im August 2016 verkündete Nike offiziell den Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft: Schläger, Bälle und Bags sollten nicht mehr produziert werden. In der offiziellen Mitteilung hiess es sinngemäss, man wolle sich künftig voll auf Golfbekleidung und Golfschuhe konzentrieren und dort die unangefochtene Marktführerschaft anstreben.
Der eigentliche Grund war schlicht wirtschaftlich: Trotz Tiger Woods und Millioneninvestitionen in Werbeverträge machte Nike mit seiner Golf-Hardware über rund zwei Jahrzehnte hinweg Verluste. Der Konkurrenzdruck durch etablierte Spezialisten wie Titleist, Callaway oder TaylorMade war zu gross, um im margenschwachen Ballgeschäft profitabel zu werden. Interessant: Nike war mit dieser Entscheidung nicht allein - kurz zuvor hatte auch Adidas angekündigt, sich von seiner Golftochter TaylorMade zu trennen. Zwei der grössten Sportartikelhersteller der Welt zogen sich damit fast zeitgleich aus dem Golfausrüstungsmarkt zurück.

Die bekanntesten Nike Golfball-Modelle
Wer unsere Lieferungen schon kennt, wird viele dieser Namen auf den Bällen wiederfinden. Zu den bekanntesten Nike Modellen zählen:
- Nike One - die erste grosse Ballserie, in mehreren Ausführungen erschienen
- Nike One RZN - mit der von Nike entwickelten RZN-Core-Technologie (Resin-Kern) für mehr Ballgeschwindigkeit bei geringerem Gewicht
- Nike Power Distance (PD) - unter anderem als PD Soft und PD Long, ausgelegt auf maximale Weite
- Nike Mojo - ein zweiteiliger Ball mit niedrigem Kompressionskern für Distanz
- Nike Vapor - unter anderem als Vapor Black, mit weichem Kern und geringem Spin
- Nike NDX / NDX Heat / NDX Turbo - vielseitige Modelle aus verschiedenen Baujahren
- Nike X-Velocity / Ti-Velocity - auf Ballgeschwindigkeit ausgelegte Modelle
Genau diese Vielfalt macht einen Nike Mix so reizvoll: In einem 50er Netz finden sich oft mehrere dieser Modelle und Baujahre gemischt - ein kleines Stück Golfball-Geschichte in jeder Lieferung.
Warum Nike Golfbälle heute so schwer zu finden sind
Weil seit 2016 keine neuen Nike Golfbälle mehr hergestellt werden, ist die weltweit verfügbare Menge begrenzt und wird von Jahr zu Jahr kleiner. Jeder Ball, der auf einem Golfplatz im Wasser landet oder verloren geht, ist ein Stück eines endlichen Bestandes. Für Sammler, Nostalgiker und alle, die einfach gerne Bälle mit Geschichte spielen, macht das jeden gut erhaltenen Nike Fund wertvoller als früher.
Genau deshalb ist unsere aktuelle Sammlung an Nike Golfbällen im Mix eine seltene Gelegenheit. Der Markt ist praktisch leer, viele Anbieter haben längst keine grösseren Nike Bestände mehr. Wir bereiten die Bälle wie gewohnt sorgfältig auf, sortieren sie nach Qualität und bieten sie im bewährten 50er Set als Nike Mix an.
Fazit: Ein Stück Golfgeschichte für deinen Bag
Nike hat den Golfsport über zwei Jahrzehnte lang mit Innovationen, grossen Namen und viel Marketing-Power geprägt - auch wenn das Kapitel Hardware seit 2016 Geschichte ist. Wer heute einen Nike Golfball spielt, spielt ein Stück dieser Ära. Bei TopBall bekommst du diese seltenen Bälle jetzt wieder als sorgfältig aufbereiteten Nike Mix im 50er Set - solange der Vorrat reicht.
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